Aus Krisen entstehen Geschichten

2018 ging Kentucky Fried Chicken in Grossbritannien das Huhn aus. Ein Logistikproblem legte die Filialen lahm. Die Kundschaft war empört. KFC reagierte souverän.
Anstatt mit schalen Sprüchen, entschuldigte sich KFC mit Humor: Eine ganzseitige Anzeige in zwei Zeitungen zeigte einen leeren Poulet-Behälter mit der Aufschrift FCK.
Menschliche Marke
Alle verstanden sofort. Das war kein geschliffenes Sorry, sondern ein: Wir haben Mist gebaut, aber wir bekommen das wieder hin. Die Marke hat wie ein Mensch reagiert und ist dadurch lebendig geworden. Das mediale Echo war gewaltig. Die Anzeige wurde tausendfach zitiert und gefeiert als Paradebeispiel für souveräne Krisenkommunikation.
Reagieren wollen
Mich hat nicht nur die Anzeige beeindruckt, sondern wie eine Marke so reagieren konnte. Ich habe mich gefragt: Was braucht es, damit einem in solchen Momenten solche Geniestreiche einfallen? KFC war zu diesem Zeitpunkt eine gut entwickelte Marke. Ihre Haltung war klar, ihre Sprache eingeübt. Die Zielgruppe war genau bekannt. Und vermutlich lagen bereits Geschichten vor, die diese Markenidentität greifbar machten. Die Agentur, die für die FCK-Kampagne verantwortlich war, konnte aus dem Vollen schöpfen und genau deshalb so effektiv reagieren.
Reagieren können
Solche Reaktionen gelingen nicht ohne eine starke Markenidentität. Sie sind möglich, wenn Marken ihre Erzählweise kennen und pflegen – bevor die Krise kommt. Da begleite ich Unternehmen: Als Partnerin für narrative Markenführung helfe ich, Markenidentität über Geschichten sichtbar zu machen - Schritt für Schritt, langfristig.
Jedes erste Gespräch ist kostenlos.
